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Lesung aus dem ersten Brief an die Korinther:
"Wenn aber verkündigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige unter euch sagen, es gebe keine Auferstehung der Toten? Wenn Tote nämlich nicht auferweckt werden, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist euer Glaube nichtig, dann seid ihr noch in euren Sünden, also sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, dann sind wir erbärmlicher dran als alle anderen Menschen. Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, als Erstling derer, die entschlafen sind."

Aus dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus ✝:
"Und er stieg mit ihnen hinab und stellte sich auf ein ebenes Feld. Und eine grosse Schar seiner Jünger und eine grosse Menschenmenge aus ganz Judäa und Jerusalem und aus dem Küstenland von Tyrus und Sidon war da. Und er richtete die Augen auf seine Jünger und sprach:
Selig ihr Armen - euch gehört das Reich Gottes.
Selig, die ihr jetzt hungert - ihr werdet gesättigt werden.
Selig, die ihr jetzt weint - ihr werdet lachen.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausschliessen, beschimpfen und euren Namen in den Dreck ziehen um des Menschensohnes willen. Freut euch an jenem Tag und tanzt! Denn seid gewiss, euer Lohn im Himmel ist gross. Denn so haben es ihre Väter den Propheten gemacht.
Doch wehe euch, ihr Reichen - ihr habt euren Trost schon empfangen.
Wehe euch, die ihr jetzt satt seid - ihr werdet hungern.
Wehe euch, die ihr jetzt lacht - ihr werdet trauern und weinen.
Wehe, wenn alle Menschen gut von euch reden, denn so haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht."

Sinnen wir also über diese Worte der Hoffnung.

Mutter & Erlöser

"Geheimnis unseres Glaubens". Oft hören wir diese Worte in der Messe und sind uns doch weniger bewusst, welch zentralen Kern sie in einem christlichen Lebenswandel einnehmen: Oft verstehen wir die Wege des Herrn nicht, der uns vielleicht besser kennt als wir uns selbst.

Manchmal stehen wir vor einer Herausforderung, geraten in Verzweiflung und fragen uns, warum er uns das bloss antut, oder was er von uns will. Wir fühlen uns vielleicht ungerecht behandelt und förmlich von Gott verlassen, wenn die tragenden Säulen unseres Lebens wegbrechen und wir merken, dass nichts in diesem Leben wirklich zu 100% gesichert ist.
Mit einem Augenblick können wir unsere Gesundheit verlieren.
In einer Sekunde können sich die verlässlichsten Menschen als untreu entpuppen.
In einem einzigen Unglück können wir all unser Hab und Gut schlagartig verlieren.

In diesem für uns unberechenbaren Chaos, das sich Leben nennt, ist es also ein umso wertvollerer Schatz, wenn wir den HERRN an unserer Seite wissen. Auch wenn wir die Weisungen des Lebens nicht verstehen, wie wir früher die liebevollen Regeln der Eltern als Kinder oft nicht verstanden haben, so wissen wir immer: Unsere Eltern sind für uns da, wie ein beständiger Rettungsanker. So ist es auch mit unserem himmlischen Vater. In den dunkelsten Stunden steht er uns zur Seite und voller Vertrauen dürfen wir uns zu ihm hinwenden, denn er verspricht uns, dass alles wieder gut wird, auch wenn es für uns in einem Moment der Schwäche unmöglich erscheinen mag.

Beten wir dafür, dass wir in den Herausforderungen des Lebens unsere Hoffnung nicht verlieren, die Gott uns schenkt. Diese Gabe der Zuversicht soll uns dabei helfen zu akzeptieren, dass wir viele Geheimnisse nicht zu erkennen vermögen.

Amen.

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Im Kanton Zürich kam es zu einem grossen Ernteüberschuss an Süsskartoffeln. Damit diese nicht alle der Biogasanlage zum Opfer fallen, findet im März eine grosse Verkaufsaktion statt, um die Ernte, deren Wachstum nicht der Norm der Ladenketten entspricht, zu retten.

Wer also Biokartoffeln mag und aktiv gegen Foodwaste vorgehen will, der kann sich hier gerne informieren und vorab schon eine Bestellung aufgeben.

Danke für Euer Engagement! :)

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Erblühende Liebe

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch von ganzem Herzen einen gesegneten Tag der Liebe! <3 Mögen die Bande zu Euren Herzmenschen und tierischen Mitbewohnern stark und beständigt bleiben und Eure Herzen offen für alles Gute und Schöne in der Welt!

Kleiner Pro-Tipp: Vergeudet Eure Zeit nicht (nur) mit der Suche nach schönen Blumen, sondern schenkt in dieser von Hektik geprägten Epoche vor allem Eure Zeit und Aufmerksamkeit den Dingen, die Euch wichtig sind.

Liebe kann sehr vielseitig aussehen:
* Ein Moment des Zuhörens
* Etwas Leckeres für die Lieben kochen
* Ein Lächeln an den Unbekannten im Zug
* Jemanden in der Schlange vorlassen
* Müll am Strassenrand zusammen lesen, um Natur und Tiere zu schonen

Es gibt so viele, verschiedene Arten etwas Liebe in die Welt zu bringen... Und sie müssen nicht einmal nur den eigenen Bekanntenkreis umfassen.

Euch allen einen inspirierten Tag!
Scheut Euch nicht, der Liebe Raum zu geben. <3

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Lesung aus dem Buch Jesaia:
"Im Todesjahr des Königs Ussijahu sah ich den Herrn auf einem Thron sitzen, hoch und erhaben, und der Saum seines Gewandes füllte den Tempel. Über ihm standen Serafim. Und unablässig rief der eine dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen! Die Fülle der ganzen Erde ist seine Herrlichkeit. Und von der Stimme dessen, der rief, erzitterten die Türzapfen in den Schwellen, und das Haus füllte sich mit Rauch. Da sprach ich: Wehe mir, ich bin verloren! Denn ich bin ein Mensch mit unreinen Lippen, und ich wohne in einem Volk mit unreinen Lippen, und meine Augen haben den HERRN der Heerscharen gesehen! Da flog einer der Serafim zu mir, eine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit einer Dochtschere vom Altar genommen hatte. Und die liess er meinen Mund berühren, und er sprach: Sieh, hat das deine Lippen berührt, so verschwindet deine Schuld, und deine Sünde wird gesühnt. Und ich hörte die Stimme des Herrn sagen: Wen werde ich senden? Und wer von uns wird gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich!"

Aus dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus ✝:
"Es geschah aber, während das Volk sich um ihn drängte und das Wort Gottes hörte und er am See Gennesaret stand, dass er zwei Boote am Ufer liegen sah. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen die Netze. Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte die Menge vom Boot aus. Als er aufgehört hatte zu reden, sagte er zu Simon: Fahr hinaus ins Tiefe, und werft eure Netze zum Fang aus! Und Simon entgegnete: Meister, die ganze Nacht hindurch haben wir gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. Das taten sie und fingen eine grosse Menge Fische, ihre Netze aber drohten zu reissen. Da winkten sie den Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und mit ihnen Hand anlegen. Die kamen, und sie machten beide Boote so voll, dass sie beinahe versanken. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füssen und sagte: Geh weg von mir, Herr, denn ich bin ein sündiger Mensch. Denn er und alle mit ihm erschraken über den Fang, den sie getan hatten; so auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Gefährten waren. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Und sie brachten die Boote an Land, liessen alles zurück und folgten ihm."

Sinnen wir also über diese Zeugnisse der Berufung.

Eile nach dem Hause des Herrn

Beide Bibelstellen, auch die des ungewöhnlichen Fischfangs, werden technisch zu den Zeugnissen der Berufung gezählt, nicht zu den Wundern.

Der Pfarrer stellte die These auf, dass der Zimmermann Jesus wohl vom Fischen nicht viel verstand, da er den Fischern mitten bei Tageslicht die Aufforderung zum Fischen gab. Fische sind normalerweise im Schutze der Nacht oder der Dämmerung unterwegs...
Ich denke, Jesus wusste genau, was er tat. Er wusste, dass bei ihm nichts unmöglich ist, auch nicht eine reife Ernte bei vermeintlich unfruchtbarem Boden. In diesem schönen Beispiel der Berufung des Petrus zeigt sich einmal mehr, wie er uns die Hand reicht: Er lässt uns die Wahl, ob wir auf sein Wort vertrauen. Tun wir dies, so hegen wir vielleicht Zweifel. Wir verstehen zwar vielleicht die Aufforderung, jedoch sträuben wir uns manchmal in unserem Menschsein, sind voller (Selbst)Zweifel im Angesichte einer Aufgabe, die uns vielleicht unmöglich lösbar erscheint.

Wir verstehen Gottes Pfade vielleicht nicht auf Anhieb, da wir nicht wissen, was er weiss. Aber in beiden Zeugnissen des heutigen Tages zeigt sich: Da ist nicht nur die Unsicherheit bei den Berufenen, die sich ihrer Aufgabe erst nicht gewachsen fühlen. Da ist auch die Stärke, dass sie ihr Menschsein erkennen, denn aus beiden Szenen geht ein Bekenntnis des Makels hervor. Sowohl der Prophet Jesaja als auch Petrus, eine tragende Säule des Christentums, sind sich bewusst, dass ihre Berufung nicht nur einfach aus einem Talent besteht, das sie mit den Fingern schnippen lässt, um alle Probleme so schlagartig zu lösen. Sie bekennen dem Herrn ihre Fehler, dass dieser sie dabei unterstützt, an ihnen zu arbeiten. Dadurch sind sie sich bewusst, was sie tun können, dass sie etwas tun können, auch wenn sie erst am Anfang ihres jeweiligen Weges stehen.

Diese beiden Beispiele zeigen, dass es ganz verschiedene Wege der Berufung gibt. Und dass jede dieser geistlichen Gaben uns als Christen immer wieder neu dazu auffordert zu vertrauen und sich weiterzuentwickeln. Der Herr kennt uns und weiss, wie jeder von uns ihn auf seine ganz eigene Weise verherrlichen kann, als Christ im Leben.

Beten wir dafür, dass wir dem Herrn derart bedingungslos vertrauen können, wie er uns in unendlicher Liebe immerzu die Hand reicht, um uns auf unserem persönlichen Weg der Berufung zu leiten.

Amen.

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Aurorium Zürich

Seit rund einer Woche ist in der reformierten Kirche beim Stauffacher im Herzen von Züri eine ganz besonders eindrückliche Lichtinstallation zu bewundern: Mit sphärischen Klängen und der eindrücklichen Kraft des Lichts verwandelt sich die Form im Inneren der Kirche und eröffnet quasi einen "direkten" Einblick in den Himmel, denn diese meditative Vorstellung lässt uns die ersten drei Tage der Schöpfungsgeschichte selbst erleben...

Die Tickets für Erwachsene kosten 10 Franken und sind hier erhältlich. Diverse Abendvorstellungen werden mit zusätzlicher Eventgestaltung begeleitet, weitere Infos dazu und zum Projekt im Allgemeinen sind hier einsehbar.
Die Kirche St. Jakob ist mit diversen ÖVPN-Linien bequem und vor allem klimaschonend erreichbar.

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"Weisst Du, was ich echt nicht haben kann? Den Satz 'Du hast Dich aber verändert!'. Natürlich verändere ich mich, hoffentlich auch! Sonst würde ich ja stehen bleiben!"
"Ja, im Grunde das schönste Kompliment, das man kriegen kann."

An meinem Geburtstag gab es keinen Kuchen.

Ich feiere meinen Geburtstag nicht gerne, da ich nicht gerne im Mittelpunkt stehe, schon gar nicht so gekünstelt... Auch Geschenke gab es keine, zumindest nicht zum Auspacken. Dafür die, die umso wertvoller sind: Ich verbrachte Zeit mit einem geliebten Menschen, der mir so gut tat, dass mir erst um kurz vor drei Uhr nachmittags bewusst wurde, dass ich ja noch gar nichts im Magen hatte, mit Ausnahme des Kaffees, den wir uns in der gemeinsamen Zeit genehmigten. Tatsächlich brauchte es auch nicht mehr, denn das Glück wieder psychisch aufgebaut zu werden erfüllte mich dermassen, dass die innere Leere nicht mit etwas Anderem verzweifelt gestopft werden musste.
Nashira, meine beste Freundin, hatte schon recht, als sie sagte, dass die Fresserei einen tieferen Ursprung hatte und dass wir uns beide einfach mehr sagen müssen: "Es reicht. Wir sind gut genug. Wir sollten uns mehr vor Augen führen, was wir schon alles im Leben geschafft und geleistet haben."

Überhaupt haben wir viel geredet, über alles Mögliche. Ich merkte, dass ich im typischen Zürcher Fahrwasser gefangen war und wohl öfter mal wieder nach Bern kommen sollte... Denn wie so oft habe ich mir über viel zu viele Dinge Sorgen gemacht, die es gar nicht gebraucht hätte.
Sie nahm gelassen entgegen, dass mir unser gemeinsames Jugendidol eine liebe Erinnerung geworden ist, die ich anders in Ehren halte, als mich weiter auf Materielles wie Merch zu versteifen. Ich war erleichtert, dass sie diese Entwicklung nicht als "Verrat" unserer bisherigen Ideale sah, sondern eben als die entscheidende Entwicklung, die sie einfach darstellt.
Unbefangen und aufgehoben plauderten wir uns so von einem Thema zum nächsten; vom sozialen Engagement, das uns beiden so wichtig ist, zum Reisen, zur Religion bis zu offenen Gedanken über unsere Zukunft... Es war reiner Balsam für die Seele und alles fand Platz, obwohl das Zeitfenster enger bemessen war als sonst üblich.

Beschwingt und vor allem von vielen Dingen erleichtert wanderte ich im Anschluss noch etwas durch die herrliche Altstadt von Bern; vorbei am prachtvollen Bundeshaus und an der Zytglogge, bis zum ausladenden Münster im Kern der engen und malerischen Gassen.
Dort liess ich mich kurz nieder, liess das Licht der strahlenden Glasfenster auf mich wirken und dankte dem Herrn für diesen Tag, den er mir geschenkt hat.

Noch bevor ich früher als geplant die Rückreise nach Züri antrat, konnte ich alles bequem und ohne Stress erledigen, was ich sonst noch so erledigen wollte. Beflügelt reiste ich mit dem Zug heimwärts, die Musik der Priester im Ohr, die sich schöner anfühlte als schmelzende Schokolade auf der Zunge. Ich hatte beide Male einen Fensterplatz auf dieser sonst so vollen Hauptstrecke und auch sonst mangelte es mir an keiner Kleinigkeit.

Wieder in den heimischen Mauern hielt ich die Fotos von mir in den Händen, die ich in Bern spontan habe machen lassen. Eigentlich hasse ich Fotos und drücke mich sogar in den Ferien um so manche, schöne Erinnerungsaufnahme. Aber dieses Mal habe ich mich bewusst aufnehmen lassen, breit lachend und voller Stolz mit dem Kreuz um den Hals, das Nashira nun ebenfalls trägt, da ich ihr eines als Geburtstagsgeschenk besorgte.
Das bin ich.
Das Lächeln von heute möchte ich mir bewahren.
Ich habe in den letzten Wochen viel Leid durchgemacht und war wirklich von jedem der Schuhabtreter.
Damit ist jetzt Schluss. Das Göttliche wohnt auch in mir und diesem habe ich genauso Sorge zu tragen, denn es heisst "liebe den Nächsten wie Dich selbst" und nicht "liebe nur den Nächsten statt Dir selbst"!

Und so beschenkte ich mich selbst mit einem kleinen Stück Freiheit: Ich war nie begeistert von Whatsapp, also löschte ich meinen Account und bleibe bei Telegram. Wem ich was wert bin, der wird mir folgen und wer nicht, der soll alleine weiterwursteln.
Auch löschte ich meinen twitter-Account. Ich hielt dort seit Wochen alte Gewohnheiten aufrecht, die mir eigentlich nichts mehr sagen und zu oft wurde ich ermüdet von irgendwelchen Politfloskeln usw.
Jetzt habe ich nur noch den Zweitaccount, auf dem ich ausschliesslich der Hand voll folge, die ich möchte und auf dem ich Negativem keinen Raum mehr bieten mag. Vielleicht findet einer meiner wenigen Lieben dort hin und sonst verstehe ich, dass nicht jedem meine Entwicklung passt, weswegen ich mich auch leise und ohne theatralischen Abschiedsgruss zurück zog... So oder so wünsche ich jedem alles Gute.

Ich habe ein grosses Stück Frieden erlangt.
Mit der Vergangenheit und der Gegenwart, vor allem aber auch mit mir selbst.

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Erleuchtung

"Gott spricht: Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch." — Ezechiel 36, Vers 26 (E)

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