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Stopp Pelz!-Demo 2018

Die Zeit der Pelzkragenjacken und Plüschstiefelchen naht wieder... Und kaum einer weiss um die blutige Korruption hinter der aufgedrückten Trendwelle. Zum Glück sehen genug mitfühlende Menschen bei unermesslichem Tierleid nicht weg — setzen wir gemeinsam ein Zeichen für unsere tierischen Freunde!

Weitere Infos zur Demo findet Ihr hier.

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Reichtum.

Reichtum... Gerade in der Schweiz ein Thema, wo das Bankgeheimnis trotz seiner Aufhebung vor einigen Jahren noch immer an hochgehalten wird und es nach wie vor als verpönt gilt, öffentlich über den eigenen Verdienst zu sprechen.

Ich mache mir nicht viel aus Geld, um ehrlich zu sein.
Es ist da, um ausgegeben zu werden.
Für Rechnungen, Essen, Spenden.
Dort, wo es halt gebraucht wird.
Es ist gut, wenn es da ist! Ich freue mich jeweils über meinen Zahltag. Ich finde die Gestaltung der neuen Banknotenserie sehr hübsch!
Aber ich weiss auch wie es ist mit wenig Ressourcen auszukommen. Und für dieses Wissen bin ich dankbar.

Reichtum zeigt sich für mich in anderen Dingen: Vor allem in Zeit.
Zeit, die sinnvoll investiert wird: Ich nehme mir gerne Zeit für Dinge, die mir wichtig sind.
Für den Glauben, der meinem Geist Frieden und Ruhe schenkt.
Für Familie und Freunde, deren Gesellschaft mir lieb und kostbar ist.
Für meine Arbeit, die ich lieber sorgfältig statt schnell erledige.
Für die Entfaltung meiner selbst und der mir gegebenen Gaben: Wie sehr liebe ich es Momente festzuhalten, meistens mit der Kamera! Wie sehr liebe ich es einen Moment zu fühlen, wenn mir eine Melodie im Kopf wild herumtanzt!

Reichtum ist für mich jeder einzelne Moment, in dem ich einfach nur glücklich sein darf und kann.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Blessed
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Merch-Juwel
Lucky pull

"Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen, mit dem man sprechen kann, wie mit sich selbst? Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen, hätte man niemanden, der daran teilnimmt? Freundschaft ist vor allem Anteilnahme und Mitgefühl."Cicero

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Tessera

"Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!"Kolosser 4, Vers 2 (LUT)

Passend zum heutigen Rosenkranzfest und im Fokus des Gemeinschaftssinns habe ich heute einen mir sehr wichtigen Schritt gewagt, für den ich mich ein Jahr lang intensiv vorbereitet habe:

Ab sofort bin ich ein stolzes Gebetsmitglied der Legion Mariens!

Damit unterstütze ich das Gnadenwerk der Mutter aller Völker, die sich auch meiner erbarmt hat... Ich fühle mich geehrt und bin voller Freude!

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Gemeinsam.

Bereits morgens, vor Antritt meiner Schicht, entzündete ich in der Lourdesgrotte in  der nahen Kirche wie gewohnt ein Licht. Dieses Mal war es jedoch nicht nur spezifisch für meine Eltern, sondern auch für meinen Bruder, meine beste Freundin und all die lieben Seelen, die mir Tag für Tag das Leben versüssen, sei es im Privatleben, am Arbeitsplatz, im ÖV.
Es war ein Licht der Einigkeit.

Obwohl ich heute Dienst hatte, war ich bemüht darum die Mittagsmesse nicht zu verpassen. In letzter Minute — denn meine Arbeit ist mir lieb und wichtig — schaffte ich es pünktlich zum Beginn des Gottesdienstes und japste so leise wie möglich nach Luft, während die Glocke langsam verstummten, die vorher durch ihr melodisches Klingen laut das Volk zusammen riefen.

Durch die Sonntagslesungen wurde heute hervorgehoben, dass der Mensch nicht trennen soll, was durch Gottes Fügung geeint wurde.
Dies betrifft nicht nur die Ehe, sondern auch die Bündnisse ganzer Völker, Freundschaften zu seinen Nächsten, sogar zu sich selbst.
"Im Tod sind alle gleich", heisst es auch manches Mal so schön. Sind wir letztendlich nicht auch im Leben alle gleich, irgendwie? Letztendlich gilt doch auch Maria als Frau aller Völker, wie sie uns alle vom Altarbild dieser Kirche her mit offenen Armen empfängt.
Ich machte mir Gedanken und bedauerte es erst, heute den Gottesdienst nicht mit meinem Bruder besuchen zu können. Und doch... Sind wir letztendlich nicht getrennt. Auch meine beste Freundin und ich nicht, die wir uns so selten sehen, denn wir erhalten unser Band stets in Liebe und in Achtsamkeit aufrecht.
Jeden Tag versuche ich aufs Neue wieder da anzuknüpfen, wo im Grunde nichts geendet hat. Für die Gabe dieser Konstante, dieses niemals müde werdens, bin ich dankbar. Oft empfinde ich, dass mir positive Attribute zugeschrieben werden, die nicht (allein) mein Verdienst sind. Ich sehe mich viel mehr als Spiegel derer, die mich Tag für Tag zu dem machen, was ich bin. Und ich bin dankbar dafür, dass ich all das Gute, was mir durch die Gesellschaft widerfährt zu spiegeln vermag.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Mutter aller Völker
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Nelly Diener

Wer mich kennt, der weiss, dass ich trotz meiner jahrelangen Flugverweigerung aus klimaschonenden Gründen noch immer eine tiefe Liebe zum Mythos Swissair hege und pflege...

Derzeit verschlinge ich förmlich den biographisch verfassten Roman über Nelly Diener, die eine wahre Pionierin ihrer Zeit war.
Eindrücklich schildert das erst kürzlich erschienene Buch auf über 200 Seiten die Geschichte hinter dem hübschen Gesicht, das auf ein paar Schwarzweiss-Aufnahmen Geschichte schrieb; eindrücklich erwacht dabei auch die Zeit durch den angenehmen Schreibstil zum Leben: Wir spüren förmlich das spottende Grinsen der Herren über fliegende Weiber, wir haben vor Augen, wie Nelly ihre erste Uniform selbst skizziert und beeindruckt über den Dächern von Zürich schwebt. Und so bemerken wir als Leser, dass hinter den Fotos von Nelly so viel mehr steckt, als nur ein hübsches Mädchen: Mit ihrem natürlichen Wesen, ihrer Intelligenz und ihrer Neugierde für die weite Welt eroberte sie nicht nur die Lüfte in Windeseile.

Von der fesselnden Erzählung abgesehen gefällt mir auch das Buch an sich: Der Roman ist gespickt mit Fotografien der ersten Stewardess Europas und ihre Herkunft wird liebevoll und detailliert in der Erzählung erläutert. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, die sich auch gut unterwegs lesen lassen, ohne, dass man bei Unterbrechungen den Handlungsstrang verliert.
Der Buchrücken hat eine sehr angenehme Oberfläche und das Buch liegt von der Masse und vom Format her gut in der Hand. Geschmückt ist es mit einem Kapitalbändchen und einem blauen Band als Lesezeichen — Nellys Lieblingsfarbe.

Erhältlich ist das Werk seit rund einem Monat im Handel, u.A. hier. Es kostet um die 28 Schweizer Franken.

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Zwerghamster horten gerne, vor allem die Weibchen im Rahmen ihrer Natur: Ihr Fleiss macht selbst vor Frischfutter nicht Halt, ungeachtet einer widerlichen Geruchsbildung. Durch das dadurch feuchtere Klima im Terrarium entsteht leider eher eine Brutstätte für Schädlinge, statt eine gut ausgestattete Wohlfühloase für potenzielle Hamsterbabys.

So musste ich heute via ÖV mühsam drei Säcke feinsten, frischen Hanfstreu anschleppen und Shantis Heim komplett ausräumen — Staubläuse, da waren einfach überall Staubläuse, die so widerlich herumkrabbelten! Mich juckts jetzt noch, allein beim Gedanken daran...

Shanti nahms eher gelassen.
Obwohl sie recht lange am hellichten Tag in den kitschigen, japanischen Reiseknast verfrachtet wurde und dort mehrere Stunden verbrachte, da ich alles panisch kernsanierte, nahm sie ihr Schicksal ohne widerspenstiges Zwacken an und schlief sogar zwischendurch ein wenig. Im Anschluss zeigte sie sich bestürzt darüber, dass nur noch die Hälfte der Einrichtungsgegenstände zu finden sind, noch dazu an völig neuen Orten platziert. Auch dass sie sich ihr Essen nun schwerer erarbeiten muss und das Frischfutter nicht mehr in backengerechten Stücken serviert kriegt, irritiert sie wohl noch ein wenig. Immerhin zeigt sie sich dennoch engagiert verfressen wie immer. Wird schon wieder! ;)

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Dankbarkeit.

Heute sahen wir im Gottesdienst nicht nur vermehrt auf die Kinder, den Spross unserer Gesellschaft, sondern auch auf uns selbst: Wie sind wir im Laufe des Jahres gewachsen? Welche Erfahrungen haben wir gemacht?

Diese Überlegungen haben mich noch lange nach dem Kirchgang beschäftigt.
Im Rahmen unseres Sonntagsausflugs führte uns der Weg von der Magdalenakirche von Rafz zur Magdalenakapelle in Rheinau, dem Städtchen auf der Halbinsel, in der ich meine Pflegeausbildung vor noch gar nicht so langer Zeit absolvierte, auch wenn es mir jetzt unendlich lange her scheint... Wie wir also über die Rheinauer Insel flanierten, mein kleiner Bruder und ich, und wir gemeinsam besonders hübsche Kastanien einsammelten, blickte ich zur Kapelle am Inselspitz: Dort fing es an, vor fast genau einem Jahr... Mein neues Leben.

Wir nahmen in dem kleinen Kirchlein Platz, welches innen nicht so überladen ist wie die nahe Klosterkirche, aber durch zahlreiche Malereien an den Wänden nicht minder hübsch gestaltet ist.
Das Wasser des Rheins, der das Kirchenschiff zu beiden Seiten gemählich und doch mächtig umströmt, zeichnete sich schillernd durch die Fenster an der bemalten Decke ab: Die Symbolik eines lebendigen Wassers, von dem uns der HERR umsonst gibt, ohne Anspruch auf eine Gegenleistung, einfach aus reiner Liebe heraus... Ganz gemäss der aktuellen Jahreslosung.
Vater Rhein, zeitlebens unser beider enger Begleiter, untermalte dies zusätzlich. Er ist der Fluss unseres Lebens, gesäumt von zahlreichen, prächtigen Schlössern, ganz so, wie im mittleren, zentralen Kirchfenster unserer Weycher Dorfkirche porträtiert, in welcher der Götti meines Bruder lange Jahre Sigrist war.

So sahen wir in der Stille auf unser bewegtes Leben, auf all das, was gerade in den letzten Jahren an Mangel und Unruhe überstanden wurde.
Hier sind wir nun, glücklich darüber, dass wir einen Himmel auf Erden haben, dass wir selbst die dunkelsten Stunden wundersamerweise überstanden haben, ohne daran schwerwiegenden Schaden genommen zu haben.
Nun sind wir in der Ruhe, die wir geniessen können und dürfen.

Ich bin dankbar, unendlich dankbar.
Dass wir trotz einiger Wehwehchen an sich gesund sind, für den Lehrabschluss und meine Arbeitsstelle, die ich so sehr liebe; für all die Freunde, die meine digitalen Funkstillen mit unendlicher Geduld ertragen und bei denen ich mich nicht verbiegen muss. Ich bin dankbar für all die Launen und alle Versagen, die mir grosszügig erlassen werden. Ich bin dankbar für jede Erkenntnis und all das, was die Stille in mir und aus mir heraus bewirkt. Ich bin dankbar für jede Narbe, die mir eine Lektion im Leben beigebracht hat. Ich bin dankbar für jeden Fuken Mut, den ich dazu gewinne.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Gottesdienst in Rafz
Ernte
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Flyer

In meinem Nachbardorf gibt es ein Elternpaar, das sich jahrelang mit sehr viel Mühe und Liebe um ihren an ALD-erkrankten Sohn kümmert. Leider sind die hohen Kosten für medizinische Spezialbehandlungen zunehmend für die Familie nicht mehr stemmbar...

Um der Familie unter die Arme greifen zu können, geben sich deswegen diverse Metal- und Rockbands aus der Schweiz und den Nachbarländern im beschaulichen Glattfelden die Ehre. Der gesamte Konzerterlös geht direkt an die Familie!

Von Melodic Metal bis Folk Rock sind wunderbare Künstler mit Herz vertreten — sogar internationale Auftritte wurden extra für diese starke Botschaft abgesagt.

Infos zum Programm etc. findet Ihr hier, Tickets könnt Ihr Euch hier besorgen.
Erscheint zahlreich und zeigt, wozu the Spirit of Metal im Stande ist! <3

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"Alte Freunde sind wie alter Wein: Er wird immer besser und je älter man wird, desto mehr lernt man dieses unendliche Gut zu schätzen."Adalbert Stifter

Rote Bogenschützin
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Mirror of modern ages

Hand aufs Herz:
Wir verbringen doch alle viel zu viel Zeit an diesen blöden Dingern.
Wir starren so oft mit müden Blicken in diese kleinen und grösseren Technikwunder, die wir für die Fenster zur Welt halten.
Wir lassen zu, dass diese Geräte, die im Gedanken entwickelt wurden uns Zeit und Mühe einzusparen, immer mehr vereinnahmen: Da, Messengerkettenbriefe! Da, Anruf für trivialen Informationsaustausch! Da, Spam-Nachricht! Da, Meldungen von facebook, die nicht mal welche sind!

Dieses Phänomen schliesst mich mit ein; auch ich bin ein Sklave der modernen Zeiten, oft sogar gerne, mehrheitlich. Doch ab und an bricht in der Hektik meines Alltags mein inneres 90er-Kind heraus, als die Welt noch aus Analogliteratur und realen Simulationen von Facetimegesprächen bestand.

So bemerkte ich heute, dass ich in der morgendlichen Eile ohne Smartphone das Haus verliess. Bereits nach dem Bruchteil einer Sekunde verwarf ich den Gedanken, wegen solch einer Lappalie zu spät zum Dienst zu erscheinen: Ich werde es doch wohl noch einige Stunden ohne diese Kiste schaffen, ohne gleich zum Pixelzombie zu mutieren!

Ich schaffte es auch, was mich zugegebenermassen doch etwas beruhigte.
Zwar fehlte mir in einigen, wenigen Sekunden des Leerlaufs das sinnfreie Scrollen auf irgendwelchen Just-for-Fun-Newsseiten, auf dem Heimweg vermisste ich die Musik im Ohr, aber sonst lief es überraschend gut! Ich dachte nur selten an mein psychisches Beatmungsgerät, denn ich hatte genug zu tun und mein eher introvertiertes Wesen genoss es fast schon zu sehr nicht irgendwelche roten Benachrichtigungskennzeichen bekämpfen zu müssen.

Stattdessen habe ich also Datenvolumen gespart, mich stattdessen im Busz angeregt mit einer befreundeten Dorfbewohnerin unterhalten, die ich lange nicht gesehen habe und die mich am Samstag zu ihrem 60. Geburtstag zum Essen eingeladen hat. Ich habe mich produktiv in die Arbeit gestürzt statt mit dem Telefon (vielleicht?) einen desinteressierten Eindruck zu machen und für mein Engagement ein sehr positives und vielversprechendes Feedback erhalten. In der Pause habe ich dem Zwitschern der Vögel im Seebach gelauscht und der Stille der nahen Kirche, anstatt Strom für Lieder zu vergeuden, die ich ohnehin in- und auswendig vor mich hersummen kann.
Stattdessen habe ich mich in aller Ruhe durch mein Metal-Magazin gelesen, die edel bedruckten Seiten zwischen den Fingern gespürt.
Und müsste mein innerlich erfreutes Kind alle diese tollen Sachen nicht noch um diese Uhrzeit extra mitteilen, hätte ich sogar noch etwas mehr dringend benötigten Schlaf...!

Ich sollte mir viel öfter solche smartphonefreie Tage gönnen.
Nicht nur aus Versehen.

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25
Sep
Schönheit

Du Kind der Erde,
der Liebe Erbe,

wie vollkommen bist Du!
Eroberst jedes Herz im Nu.

Konstant wirbelt in der Rund
Blatt für Blatt, tut Botschaft kund.

Dein Antlitz spricht mehr als jedes Wort,
bewahrt wird Zärtlichkeit, in einem Fort.

In Deinem Herzen ruht verborgen
der Duft Deiner Seele, geschützt, geborgen.

Du lebst so kurz und doch so rein,
und so soll Dein Tod Dein Leben sein.

Welk wird Dein Leib, gebrochen Dein Geist,
und doch besiegst Du Dein Ende, fern jeder Zeit.

Erinnerung ist, was letztendlich bleibt:
Deine Schönheit, bewahrt in Ewigkeit.

Schönheit
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03
Oct
Neuanfang
Erleuchtung

"Gott spricht: Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch." — Ezechiel 36, Vers 26 (E)

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