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Kirchturm von St. Niklaus VS

Es ist Samichlaustag! :)
Und ich denke, das ist ein ganz gutes Startdatum für die weihnachtliche Bescherung...

Jedes Jahr möchte ich der Welt gerne etwas Gutes zurück geben. Die Preise, die ich verlose, sind entsprechend nicht irgendwelche Hipstersponsorengoodies, sondern eigens besorgte Geschenke mit einem sinnvollen Hintergrund. Deswegen habe ich keine grosse Auflagenzahl an Geschenken, aber ich versichere Euch: Jedes Einzelne kommt von tiefstem Herzen und mit ganz viel Liebe.

Jedoch vorab: Ich werde nicht die armen Postboten stressen, die sind schon seit dem ollen Black Friday genug am leiden. Viel mehr werde ich die Geschenke erst nach Weihnachten losschicken, denn sie dürfen ruhig auch etwas später eintreffen und sollen Euch auch im neuen Jahr noch etwas besinnlichen Zauber erhalten.

Schreibt am besten unter diesen Blogpost einen Kommentar (falls Ihr kein fb habt, mailt oder twittert mich einfach an). Jeder Name kommt in ein festliches Dösli, aus denen ich an Heiligabend die Gewinner ziehen werde.

### Preise ###

3. Preis: 2x je ein 4Ocean-Armband in Metal-Schwarz
2. Preis: 2x je eine weihnachtliche Samtpfoten-Lektüre
1. Preis: 1x eine WWF-Tieradoption. Der Gewinner darf sich aussuchen, ob er lieber einen Tiger, einen Braunbären, einen Pandabären oder einen Eisbären "adoptieren" will!
Jeder Teilnehmer bekommt ausserdem noch eine kleine Überraschung.

Mitmachgelegenheit ist vom 06.12.2018 bis 23.12.2018!
Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Glück und eine besinnliche (Vor)Weihnachtszeit. <3

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Es ist spät und ich zähle die Sekunden, bis es eeeeeeeeeendlich wieder in meine geliebte Herzensheimat geht...

Schade (aber verständlich), dass Marzia sich auf YouTube zurückgezogen hat. Ihre Videos haben einen ganz wunderbaren Stil und sie verstand es diese ganz besondere Atmosphäre in Ungarn einzufangen, die mir hier Tag für Tag fehlt.

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Flyer

Dieser Flyer lag heute zum 1. Advent in der Kirche aus, finde ich eine interessante und vielversprechende Aktion.

(Wichtig: Leute, die keine Schweizer Nummer haben, wählen einfach mit der nationalen Vorwahl, also 0041 79... oder auch +41 79...)

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Bestreben.

Mein "Loch" stellt sich also als klassische Winterdepression raus, ganz toll...!
Doch darauf mag ich mich nicht reduzieren lassen, denn je mehr ich jetzt in der Erschöpfung versinke, desto mehr ärgere ich mich nachher nur über mich selber.

Aufgrund meines verschobenen Tagesrhythmusgefühls (aktuell werde ich erst gegen den Nachmittag munter, wenn quasi etwas Tageslicht zum Auftanken da ist, weswegen ich entsprechend dann zu lange in der Nacht wach bin) habe ich heute Morgen ernsthaft verschlafen und es war zu spät, um zur Kirche im eigenen Pfarreikreis zu eilen. Dennoch wollte ich den Umstand eines möglichen, "gottlosen" Tag keinesfalls akzeptieren und so suchte ich nach Lösungen.

Da mir beim gestrigen Dienst der Rosenkranz aus der Tasche purzelte — anbei GANZ GROSSES DANKE an meine Arbeitskollegin, die ihn gefunden und mir sofort eine Nachricht schickte, war schon ganz verzweifelt — machten Lil Bro und ich uns ohnehin kurz auf den Weg zum Stadtrand von Züri. Dort fand glücklicherweise in der Marienkirche noch eine Mittagsmesse statt. Wir schafften es rechtzeitig und fanden sogar noch die Zeit unserer Mutter ein Kerzchen anzuzünden, damit sie quasi auch mit dabei ist.

Die Predigt bestätigte mir meine Haltung nicht aufzugeben und standhaft zu bleiben, so erschöpft ich derzeit auch bin. Ich war im Gottesdienst oft im Zwiegespräch und merkte, wie sehr mir dieses Bündnis bereits fehlte, wie unfit ich mich körperlich durch die Bequemlichkeit schon wieder fühle etc.
Ich bin froh darum, dass ich mich aufraffen konnte.

Jeder Moment in der bewussten Entscheidung ist wichtig.
Wieder und wieder und wieder!

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

1. Advent
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Wer bei der Migros-Werbung mit dem herzig miependen Kassewichteli nicht heult, ist ein Hexer mit haarigem Herz. Imfall!

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29
Nov
Mut
Heilige Johanna

"Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?"Jeanne d'Arc

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"Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: 'Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.' Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie."Markus 10, Vers 13 bis 16 (E)

Der Besuch eines gehörlosen Jungen, der mit offenem Gemüt dem Papst beiwohnte, hat mich tief berührt.

Ich mag selbst keine Kinder haben, da wir u.A. viel zu viele Menschen auf der Erde sind, aber Kinder an sich sind was ganz Tolles. (Und ja, auch wenn sie manchmal nerven. Erwachsene nerven oft genug auch, wenn nicht sogar mehr, da manchmal wissentlich und willentlich.)

Ich schätze an Kindern, dass sie der Welt so offen und optimistisch entgegen treten. Mich erstaunt, wie reif und wohlerzogen sie doch trotz jugendlicher Ungestümtheit sein können. So begegnete mir grade erst heute Morgen ein Mädchen, dass sich trotz Weinkrämpfe höflich vorstellte und zutiefst betroffen erklärte, dass sie so traurig sei, weil sie zu spät zur Schule komme. Als ich sie zum Schulhaus begleitete und ihr gut zuredete, erklärten mir einige Mitschüler wohlerzogen und in einer Selbstverständlichkeit, wo ihre Klasse ist.
Abends sah ich einmal mehr die Kinder auf dem Platz vor dem Schulgebäude Fussball spielen und auch einige Meter weiter tummelten sich viele Kinder auf dem Spielplatz im Dorf. Und nicht ein Smartphone war zu sehen!

Manchmal habe ich den Eindruck, dass mir die Medien ein Bild einer hoffnungslosen Weicheigeneration suggestiert, die nur noch apathisch drinnen versauert und einfach absolut nichts hinkriegt.

Ich bin froh, sehen meine eigenen Erfahrungen anders aus.
Wir haben wundervolle Kinder, in denen so viele Ressourcen stecken.
Wir alle sollten uns gut um sie kümmern.

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Ewigkeit.

"Die Zuflucht im Himmel" ist nicht nur eine besonders nützliche Feldkarte in meinem Lieblingssammelkartenspiel, sondern derzeit auch ein Gedanke, der mich vermehrt etwas trägt.

Derzeit befinde ich mich noch immer in einem Loch und irgendwie etwas hilflos... Aber ich fühlte mich heute auch etwas getröstet. Der Gottesdienst war auf die Kinder ausgerichtet; es gab ein Theaterstück, Guetzli und wunderbare Musik. Der Gottesdienst war sehr lebendig und dadurch wahrhaft festlich gehalten, die Kirche bis auf den letzten Platz belegt.
Als der Pfarrer von seinen eigenen Erinnerungen vor 40 Jahren zu berichten begann, entsann auch ich mich an meine Zeit im "Drittklassunti" (was bei den Reformierten der Kinderkatechese entspricht). Ich erinnere mich, dass ich diese Zeit sehr genoss, denn ich fühlte mich in diesem Unterricht "gut" und frei. Es gab keine schlechten Noten für Zeichnungen, es gab keine falschen Überlegungen. Und so, so habe ich es noch deutlich vor Augen, gestaltete ich mein Unterrichtsbuch mit besonders viel Liebe und Hingabe. Ich erinnere mich an bunte, getrocknete Feldblumen, an einen bunten Wassertropfen mit viel Glitzer und an prachtvolle Einhörner, die einem nach dem finsteren Tal in Empfang nahmen. Schade, dass dieses Buch verschollen scheint...
Mir wurde bei diesem Flashback bewusst, wohl ähnlich wie dem Pfarrer, wie lange all das eigentlich schon her ist. Sooooo lange kommt es mir gefühlt vor, wie in grauer Vorzeit, dabei sind gerade mal "nur" rund 20 Jahre vergangen. Was ist dieser Fünftel eines Jahrhunderts schon im Vergleich zu der unermesslichen Ewigkeit Gottes, die heute in der Predigt thematisiert wurde? Das Wort des HERRN hat schon so unvorstellbar lange davor unverändert Bestand gehabt und wird ebenso unvorstellbar lange noch weiter wahr sein.

Ich sollte mir wohl weniger Gedanken um so einen kurzen Krisen-Zeitraum machen und mich stattdessen auf jedes Stück, jeden Tag, jeden Moment freuen, in dem die Hoffnung des Himmels für mich wieder und weiter Bestand haben wird.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Die Zuflucht im Himmel
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Decades-Tour 2018
Floor Jansen

"All I wish is to dream again!
My loving heart,
lost in the dark.
For hope I'd give my everything..."
Nightwish

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Gabenbereitung
Sammlung aus dem gelobten Land

Heute hat sich ein unbekannter Gläubiger in der Stadtkirche nahe meiner Arbeit sehr, sehr grosszügig gezeigt. Vor der Marienkapelle lagen zahlreiche Artefakte aus: Kreuze, Rosenkränze, Heiligenbildchen, sogar grosse Statuen.

Gegen eine Spende nahm auch ich ein Kleinod entgegen. Drei kleine Fläschchen, auf den ersten Blick recht unscheinbar, schienen mich förmlich zu rufen. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass sie ganz besonders kostbaren Inhalt beherbergen: Wasser aus dem Jordan, Öl aus der Grabeskirche und Erde aus dem gelobten Land. Ein beigelegtes Zertifikat sowie ein gestanztes Kreuz bescheinigen, dass die Kostbarkeiten tatsächlich aus Jerusalem stammen — jenem heiligen Land, das ich wohl nie mit eigenen Augen sehen werde, da ich mir aus ökologischen Gründen vorgenommen habe nicht zu fliegen, obwohl ich Orte wie z.B. Grand Bahama Island, wo meine Eltern in den 70ern ihre Flitterwochen verbrachten, gerne einmal selbst gesehen und erlebt hätte... Aber gewisse Dinge haben für mich einfach eine höhere Priorität und so soll es wohl einfach nicht sein.
Umso schöner, dass ich so nun dennoch die Dynamik dieses legendären Landes zumindest erahnen darf und kann.

Ich danke Dir, edler Spender! :)
Dieses Geschenk bedeutet mir wirklich sehr viel und ich werde es in Ehren halten.

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Vergänglichkeit.

Heute konnten wir, zur Überraschung einiger Gläubigen, die Krankensalbung im Gottesdienst empfangen. Das Datum mag gemäss dem katholischen Jahreskreis vielleicht etwas unkonventionell wirken, für mich kam sie jedoch goldrichtig: Derzeit kommt bei mir weiterhin Einiges zu kurz, da mich die Arbeit derzeit so sehr schlaucht, dass ich gerne jede freie Minute nur noch schlafend im Bett verbringen möchte... Sehr zum Nachteil meiner sportlichen Kondition und meiner Abnahme, meiner Determinationszeit und dem winzigen Bruchteil, der tatsächlich meine Freizeit ausmacht.

Ja, alles ist vergänglich; die Jahreszeiten und jede gute Phase, die sich im konstanten Wechsel mit Pechsträhnen und Vollversagen die Waage hält.
Es war mir ein grosser Trost, dass mir in der Predigt bewusst wurde, dass der HERR selbst in diesen Zeiten nicht fern ist. Dass es nicht immer die vorgefertigten Endlosgebete braucht, sondern ein aufrichtiger Gedanke alleine mehr wert sein kann als jede auswendig gelernte Litanei.

Ich denke, ich sollte damit anfangen, diese Hilfestellung für den Alltag auch zu akzeptieren, auch wenn mein innerer Perfektionist Saltos bei dem Gedanken schlägt. Besser ein kurzer Moment als gar kein Moment, weil es ja für die "Perfektion" zeitlich nicht reicht.
Ich sollte vermehrt anfangen zu akzeptieren, dass Menschsein einfach nicht perfekt IST, sonst wäre es nicht menschlich.
ich sollte vermehrt daran arbeiten, Hilfe annehmen zu können, auch wenn mein Perfektionismus dies nicht zulassen will.
Wird 'ne harte Nuss... Ich werde es zumindest versuchen.

Für den Wink mit dem Zaunpfahl, der einmal mehr zu rechten Zeit kam, bin ich jedenfalls dankbar, gerade aufgrund der letzten Tage. Ich fühle mich aufgefangen.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Die Zuflucht im Himmel
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Im Norden Chinas wartet seit Monaten Tag für Tag ein Hund an einer Schnellstrasse auf sein Frauchen, das dort durch einen Unfall verstarb. Und vielleicht habe ich jetzt etas Emotionen in den Augen...

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Rückbesinnung.

Die heutigen Lesungen handelten von Authenzität; von einer Armen, deren kleine Spende Grosses bedeutet und von Pharisäern in Priestergewändern. Die Bibel lud uns dazu ein, hinter die Fassaden zu blicken und den wahren Charakter einer Handlung zu erkennen.

Ich liess mir diese Worte in unserer eigenen Dorfkirche in Weiach nochmals in aller Ruhe durch den Kopf gehen, als wir nach einem Spaziergang noch kurz dort einkehrten. Zum Glück war sie noch offen.
Ich betrachtete den bereits wieder verwaisten Ort, dessen Duft ich so eng mit meiner Kindheit verknüpfe, während mein Bruder zu den Glockenschlägen über uns hüpfte, die ihn an seinen verstorbenen Götti erinnerten, der hier lange Jahre Sigrist war. Ich begutachtete den kunstvoll gemalten Bibelvers an der Wand, der mich bereits in meinen ersten Konfirmationslektionen davor warnte, dass Abtrünnige beschämt werden, der aber auch gleichzeitig Hoffnung und Heil versprach. Ich bewunderte das zentrale Kirchenfenster mit dem Paradies der Offenbarung, das mich schon als kleines Kind fesselte. Mein Blick streifte die Kirchenorgel, die mich irgendwie wegen ihrer farblichen Akzente an eine Zikusorgel erinnert. Ich musterte die Taufkerze, welche Symbole des Friedens und der heiligen Dreifaltigkeit trug. Wie sie wohl am Palmsonntag 1990 aussah, als ich in dieser Halle feierlich getauft wurde? Meine Mutter berichtete mir, dass ich ganz ruhig war und nicht einmal geschrien habe...

Wie ich diesen Ort so auf mich wirken liess, war ich dankbar dafür, dass er so ist, wie er eben ist. In einer Zeit, in der die katholische Kirche ihre Korruption öffentlich ausgelebt hat, waren es die Reformierten, die sich zurück besannen auf das Wort Gottes und nicht mehr länger gewillt waren sich hinter Fassaden wie dem Ablasshandel zu verstecken. Insofern hege ich keinen Groll gegen diese Brüder an sich, vielleicht lediglich ein wenig gegen die Pharisäer in dieser Gemeinde.

Ich wünsche mir, dass die katholische Kirche weiter dazu lernt und sich vom Geist der Reformation positiv und selbstkritisch bestärken lässt.
Ich wünsche den Reformierten, dass sie sich weiter zurück besinnen auf den Kern des Christentums und sich nicht weiter selbst und Gottesgeschenke wie die Sakramente bringen.
Ich wünsche uns als Christen, dass wir irgendwann wieder als eine einzige, grosse Familie vereint sind.
Und bis dahin bewahre ich diesen Ort, diese schönen Gemäuer meiner Heimat, weiterhin als zärtliche Erinnerung in meinem Herzen.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Sola scriptura
Opferstockgabe
Kirchenorgel
Fenster der Offenbarung
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10
Nov
Game-Day
Pokémon GO
New Nintendo 2DS XL

Habe den heutigen Tag hauptsächlich mit Gamen verbracht.
Irgendwie entspannt mich das in all dem Trubel, der mich derzeit belagert...

Lil Bro und ich, wir fingen heute im Randgebiet von Züri einige Pokémon, ehe ich mir nach fast zwei Jahrzehnten heute einen "kleinen" Kindheitstraum erfüllte: Ab heute bin ich eingerosteter Überrest der 90er stolzer Besitzer eines eigenen Gameboys (und einiger, entsprechender Secondhand-Oldschoolgames)!! Und nicht genug, dass mir der augenquälende 3D-Schrott der der ach so hippen Moderne erspart bleibt, nein, im entsprechenden Nipponnerdlook kommt er auch noch daher! Ich muss zugeben, ich bin schon ein bisschen verliebt. <3

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In den letzten Tagen war ich leider sehr nachlässig.
Die Arbeit schlaucht mich derzeit, die Menschen oft genug auch, aber das soll keine Entschuldigung sein für Fressattacken, miese Laune und fehlende Gebete.

Ab sofort trage ich nicht nur das Zeichen der Legion, sondern auch wieder mein geliebtes Kreuz. Vielleicht wirkt es etwas prollig, aber mir sind beide Symbole wichtig, denn das Leben als Christ besteht nicht nur aus der Seite des Lichts, sondern auch aus der Auseinandersetzung mit den (eigenen) Schattenseiten.

"Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es erhalten."Lukas 9, Vers 23 & 24 (LUT)

Ich werde versuchen mich aufzurappeln und nicht aufzugeben, auch wenn etwas nicht sofort gelingt.
Hoffentlich finde ich aus diesem Loch bald wieder raus; bin schon richtig genervt von mir selber...

Verklärungslichter
Paternoster-Kreuz
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Es ist wieder soweit und die deutschsprachige Game-Szene rüstet sich ab heute Abend erneut für den allährlichen Charitymarathon der YouTube-Szene! <3

Hier findet Ihr das Programm und die Spendengelegenheiten.

Ricks Pummeluff sagt DANKE!!

Drei-Minuten-Doodle... xD
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Bindung.

Den heutigen Gottesdienst empfand ich als grossen Trost, denn gestern hatte ich einen Tag, der von vorne bis hinten von Sünden durchzogen war, wirklich von Anfang bis Ende. Ich machte mir deswegen Vorwürfe, aber sowohl die Lesepläne in der Bibel als auch der Pfarrer sprachen mir Mut zu, indem sie zur Freude über jede Herausforderung aufriefen ud aufzeigten, dass selbst viele Heilige nicht sündenfrei waren.

Wichtig ist — und das gelang mir sogar gestern — das Leben als Chist nicht zu vergessen, sei es auch nur für einen winzigen Moment an einem schwarzen Tag. Nach vorne zu sehen und weiterhin nach einem vorbildlichen Leben zu streben. Dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Der Pfarrer betonte auf die Aussage des Vatikans, dass jeder heilig werden kann und sich dieses Ziel auch guten Gewissens stecken kann, denn bei Gott ist nichts unmöglich.
In mir keimte neue Hoffnung auf einen neuen Tag und das bewegte mich tief.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Licht der Liebe
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Falls ich also dieses Wochenende plötzlich als verschollen gelte: Ich habe jetzt die Gesamt-DVD-Ausgabe meiner Lieblingsserie und ich kann damit im Sekundentakt Screenshots von Seto Kaiba-sama schiessen. Und ich werde das benutzen!! <3

DVD-Box mit Extras
DVD-Liebe
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Totenlichter
Grabschmuck
Uroma & Tante
Oma, Tante & Papa

Es liegen zwei lange Nächte nach zwei langen Arbeitstagen hinter mir, ich bin unendlich müde... Und doch voller Freude über so manch eindrücklichen Moment.

Das erste, katholische Hochfest war für mich begleitet von etwas Wehmut, denn das Böse und die Geister der Vergangenheit streckten ihre Krallen nach mir aus und ich ertappte mich mehr als einmal dabei, wie ich in den Spuren meines alten Lebens trat. Nicht, weil ich zurück kehren wollte, definitiv nicht, es war mehr eine Art Hilfeschrei nach der Sicherheit von Alteingesessenem, das mich inmitten eines fordernden Alltags kurzzeitig ins Herz traf. Schnell verflog dieser Effekt zum Glück wieder — ich fühlte mich etwas alleine in einem Strudel aus Missgunst und Einsamkeit, aber ich war es nicht, im Gegenteil. Bereits am Mittwoch ereilte mich eine wundersame Eingebung, die wohl weitreichende Folgen haben wird... Ich bin tief dankbar dafür, jenem Ruf gefolgt zu sein. Wer weiss, vielleicht kann ich eines Tages sogar offen darüber reden...

Allerheiligen eröffnete ich mit drei Kerzen in der Stadtkirche:
Eine für meine Patronin Maria, die mir den Weg zu meiner Rettung ebnete,
eine für Szent Erzsébet, deren heilige Werke mir ein Vorbild sind,
und eine für den heiligen Christophorus und meinen Schutzengel, denn sie beide begleiten mich Tag für Tag schützend auf all meinen Wegen.
Abends wohnte ich der Gebetsnacht am Radio bei. Zwar schlief ich in tiefster Nacht immer wieder ein, jedoch gesellte ich mich auch immer wieder dazu, bis schliesslich der Morgen graute und ich meinen Dienst antrat.

Allerseelen verbrachte ich damit die Finsternis mit Kerzen zu erhellen und den Grabschmuck der Mutter zu ergänzen. Ich bewahrte die Andenken meiner Familie, die zum Urgestein des Dorfes und dieses Landes gehören, durch Kleinode wie Erbstücke, Fotos und Erzählungen. Ich hielt ihre Herzen auch in dieser Welt durch Gedenken lebendig, obwohl ihre Gräber durch die Gemeindeverwaltung gewaltsam und unsinnig ins Vergessen gezerrt wurden.
Ich bin froh, dass mir dies gelungen ist.

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Vertrauen.

In letzter Zeit ertappe ich mich oft dabei, wie ich mich im Nachhinein über Situationen ärgere, in denen ich mir zu viel Gedanken gemacht habe, statt einfach einer Eingebung oder sogar eine Reflex zu vertrauen.

Oft habe ich abgewägt, wenn mir eine Chance auf einen Dialog entgegen gebracht wurde. Oft war in mir die Skepsis, die freundlichen Menschen eine Maske der Feindseligkeit aufsetzte, was eigentlich nie berechtigt war.
Oft habe ich (manchmal im Minutentakt) auf die Uhrzeiger geschielt während des Gebets, obwohl ich jedes Mal die Eingebung erhielt: Es reicht, problemlos. Hab Vertrauen. Es hat bis jetzt immer für alles gereicht.

Heute ging es im Gottesdienst nicht nur um das Annehmen von Dingen, die fern unserer Vorstellungskraft liegen, sondern es ging auch und im Grunde vor allem ums Vertrauen.

Wer hätte sich als Kind vorstellen können, zu was wir 20 Jahre später alles im Stande sind? Als Kleinkind hielt man so manche Tätigkeit wie mit dem Löffel Spaghetti essen für unmöglich!
Und doch haben wir unseren Eltern immer wieder vertraut, wenn sie uns bei einem Problem entgegneten: "Das wird schon wieder." Wir haben ihren Worten Glauben geschenkt und wurden wieder heiter, bewegten uns unbeschwert durchs Leben, denn wir alle wären nicht mehr hier, würde es nicht stimmen...

Ich denke, so ist es auch mit dem Glauben.
Fehler sind passiert; letztendlich sollte ich sie als antreibende Lernlektion mitnehmen, nicht als seelischen Ballast.
Im Grunde weiss ich durch all die Eingebungen, was zu tun ist, immer wieder.
Ich sollte diesem Wissen wieder bewusst mehr meinen Glauben schenken.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Urvertrauen
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Heute hat mich eine Story im Friday sehr berührt:

Der 6-jährige Gavin kommt aus Australien, will mal Pilot werden und wollte unbedingt die britische Herzogin Meghan Markle persönlich treffen. Weil so ein Staatsbesuch ja schon etwas ganz Besonderes ist, hat er der neuen Royal extra eine Kette gebastelt — und Meghan fand die Pastakette, die Gavin selbst bemalt und aufgefädelt hat, so herzig (und sogar so passend zu ihrer Garderobe), dass sie sie die ganze Zeit über anbehielt! <3

Inzwischen hat Gavin einen Onlineshop mit seinen Ketten eröffnet, um Geld für die Forschung zu sammeln. Hinter diesem Projekt steckt eine sehr persönliche Erfahrung: Gavins Schwesterchen, Clara, kam als Totgeburt zur Welt... Gavin möchte die Forschung unterstützen, damit anderen Familien dieses Leid erspart bleibt. Wer ihn bei seinem Vorhaben unterstützen will, kann das gerne hier tun! :)

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25
Oct
Frohen SKD!
Happy Birthday, Kaiba-sama!

"The past is merely a string of footsteps. The future is infinite!"Seto Kaiba

Alles Gute zum (fiktiven) Geburtstag, Du Ehrenmann realer Werte. <3

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Das aktuelle WW-Magazin kann ich aufgrund der Rezepte wirklich SEHR empfehlen! :) Vom Gnocchi-Spinat-Auflauf mit Pilzen bis zum Pfannkuchen mit karamellisierten Äpfeln, ich habe mich quasi quer durch den Monat gefuttert und musste dabei nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben.
Auch die Tipps zum positiven Denken fand ich spannend zu lesen.

Das WW-Magazin (ich beziehe mich hier auf die Ausgabe Oktober/November 2018) findet Ihr an jedem grösseren Kiosk in der Schweiz. Es kostet CHF 6,40.

Aktuelles WW-Magazin
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Eine ehemalige Arbeitskollegin hat diesen Beitrag eben auf facebook geteilt und ich bin einfach nur tief gerührt... Sooo viel kommt mir einfach 1:1 bekannt vor!!

Der Wunsch nach der totalen Freiheit, das Profilieren, dieses immer tiefere Abrutschen in die Finsternis, dieses Gefühl der Fremdsteuerung, die Erscheinungen usw.

Ein sehr, sehr eindrückliche geschildertes Zeugnis einer Aussteigerin des Okkulten und Esoterischen!

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Gnade.

Ich musste erst über dieses Wort nachdenken, war ich mir doch erst nicht sicher, ob es nicht einfach "nur" ein Synonym für Barmherzigkeit ist.
Es zeigte sich jedoch schnell für mich: Das ist es nicht, im Gegenteil.

Ich erinnere mich an eine Szene des Films "Maria Magdalena", in welchem die Protagonistin wider der Weisung des Apostels Petrus handelte und sich nicht auf das Predigen bei gewöhnlichen Gläubigen beschränkte, sondern mit viel Mühe und Anstrengung sich Sterbenden annahm, in den letzten Augenblicken ihres Lebens.
Petrus entgegnete ihr daraufhin: "Das war Gnade."

Gnade ist also gewissermassen sogar ein noch höheres Gut als Barmherzigkeit. Während Barmherzigkeit eine Hilfe in einer Notlage darstellt, so ist Gnade die Steigerung davon: Vollkommene Hingebung für etwas und/oder jemanden, völlig frei irgendwelcher Erwartungen wie zum Beispiel dem Erwarten nach Heilung. Es ist eine Zuwendung, die ganz und gar in und aus reiner, absoluter Liebe geschieht.

Gnade zeigt sich beispielsweise im Dienen; darin, für Andere da zu sein...
Ich erkannte heute für mich ein Stück weit, dass es im Grunde kein Makel ist, dass ich gerne diene und lieber einmal zu oft auf den Mund sitze.
Es ist kein Makel auf das Wohl seiner Mitmenschen zu blicken.
Es ist kein Makel zu unterwürfig zu sein, wie es mir manches Mal gesagt wird.
Es ist kein Makel nicht zuerst an sich selbst zu denken, denn ehrlich: Mir widerfährt viel Gutes, Tag für Tag, ganz ohne mein Einfordern.
Ich liebe es zu geben, sei die Gelegenheit auch noch so banal. Ich sehe Andere gerne glücklich. Und oft sehe ich etwas gar nicht als Zurückstecken, denn es entsteht ja doch allerhand Gutes daraus.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Herzenslicht
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Stopp Pelz!-Demo 2018

Die Zeit der Pelzkragenjacken und Plüschstiefelchen naht wieder... Und kaum einer weiss um die blutige Korruption hinter der aufgedrückten Trendwelle. Zum Glück sehen genug mitfühlende Menschen bei unermesslichem Tierleid nicht weg — setzen wir gemeinsam ein Zeichen für unsere tierischen Freunde!

Weitere Infos zur Demo findet Ihr hier.

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Reichtum.

Reichtum... Gerade in der Schweiz ein Thema, wo das Bankgeheimnis trotz seiner Aufhebung vor einigen Jahren noch immer an hochgehalten wird und es nach wie vor als verpönt gilt, öffentlich über den eigenen Verdienst zu sprechen.

Ich mache mir nicht viel aus Geld, um ehrlich zu sein.
Es ist da, um ausgegeben zu werden.
Für Rechnungen, Essen, Spenden.
Dort, wo es halt gebraucht wird.
Es ist gut, wenn es da ist! Ich freue mich jeweils über meinen Zahltag. Ich finde die Gestaltung der neuen Banknotenserie sehr hübsch!
Aber ich weiss auch wie es ist mit wenig Ressourcen auszukommen. Und für dieses Wissen bin ich dankbar.

Reichtum zeigt sich für mich in anderen Dingen: Vor allem in Zeit.
Zeit, die sinnvoll investiert wird: Ich nehme mir gerne Zeit für Dinge, die mir wichtig sind.
Für den Glauben, der meinem Geist Frieden und Ruhe schenkt.
Für Familie und Freunde, deren Gesellschaft mir lieb und kostbar ist.
Für meine Arbeit, die ich lieber sorgfältig statt schnell erledige.
Für die Entfaltung meiner selbst und der mir gegebenen Gaben: Wie sehr liebe ich es Momente festzuhalten, meistens mit der Kamera! Wie sehr liebe ich es einen Moment zu fühlen, wenn mir eine Melodie im Kopf wild herumtanzt!

Reichtum ist für mich jeder einzelne Moment, in dem ich einfach nur glücklich sein darf und kann.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Blessed
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Merch-Juwel
Lucky pull

"Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen, mit dem man sprechen kann, wie mit sich selbst? Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen, hätte man niemanden, der daran teilnimmt? Freundschaft ist vor allem Anteilnahme und Mitgefühl."Cicero

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Tessera

"Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!"Kolosser 4, Vers 2 (LUT)

Passend zum heutigen Rosenkranzfest und im Fokus des Gemeinschaftssinns habe ich heute einen mir sehr wichtigen Schritt gewagt, für den ich mich ein Jahr lang intensiv vorbereitet habe:

Ab sofort bin ich ein stolzes Gebetsmitglied der Legion Mariens!

Damit unterstütze ich das Gnadenwerk der Mutter aller Völker, die sich auch meiner erbarmt hat... Ich fühle mich geehrt und bin voller Freude!

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Gemeinsam.

Bereits morgens, vor Antritt meiner Schicht, entzündete ich in der Lourdesgrotte in  der nahen Kirche wie gewohnt ein Licht. Dieses Mal war es jedoch nicht nur spezifisch für meine Eltern, sondern auch für meinen Bruder, meine beste Freundin und all die lieben Seelen, die mir Tag für Tag das Leben versüssen, sei es im Privatleben, am Arbeitsplatz, im ÖV.
Es war ein Licht der Einigkeit.

Obwohl ich heute Dienst hatte, war ich bemüht darum die Mittagsmesse nicht zu verpassen. In letzter Minute — denn meine Arbeit ist mir lieb und wichtig — schaffte ich es pünktlich zum Beginn des Gottesdienstes und japste so leise wie möglich nach Luft, während die Glocke langsam verstummten, die vorher durch ihr melodisches Klingen laut das Volk zusammen riefen.

Durch die Sonntagslesungen wurde heute hervorgehoben, dass der Mensch nicht trennen soll, was durch Gottes Fügung geeint wurde.
Dies betrifft nicht nur die Ehe, sondern auch die Bündnisse ganzer Völker, Freundschaften zu seinen Nächsten, sogar zu sich selbst.
"Im Tod sind alle gleich", heisst es auch manches Mal so schön. Sind wir letztendlich nicht auch im Leben alle gleich, irgendwie? Letztendlich gilt doch auch Maria als Frau aller Völker, wie sie uns alle vom Altarbild dieser Kirche her mit offenen Armen empfängt.
Ich machte mir Gedanken und bedauerte es erst, heute den Gottesdienst nicht mit meinem Bruder besuchen zu können. Und doch... Sind wir letztendlich nicht getrennt. Auch meine beste Freundin und ich nicht, die wir uns so selten sehen, denn wir erhalten unser Band stets in Liebe und in Achtsamkeit aufrecht.
Jeden Tag versuche ich aufs Neue wieder da anzuknüpfen, wo im Grunde nichts geendet hat. Für die Gabe dieser Konstante, dieses niemals müde werdens, bin ich dankbar. Oft empfinde ich, dass mir positive Attribute zugeschrieben werden, die nicht (allein) mein Verdienst sind. Ich sehe mich viel mehr als Spiegel derer, die mich Tag für Tag zu dem machen, was ich bin. Und ich bin dankbar dafür, dass ich all das Gute, was mir durch die Gesellschaft widerfährt zu spiegeln vermag.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Mutter aller Völker
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Nelly Diener

Wer mich kennt, der weiss, dass ich trotz meiner jahrelangen Flugverweigerung aus klimaschonenden Gründen noch immer eine tiefe Liebe zum Mythos Swissair hege und pflege...

Derzeit verschlinge ich förmlich den biographisch verfassten Roman über Nelly Diener, die eine wahre Pionierin ihrer Zeit war.
Eindrücklich schildert das erst kürzlich erschienene Buch auf über 200 Seiten die Geschichte hinter dem hübschen Gesicht, das auf ein paar Schwarzweiss-Aufnahmen Geschichte schrieb; eindrücklich erwacht dabei auch die Zeit durch den angenehmen Schreibstil zum Leben: Wir spüren förmlich das spottende Grinsen der Herren über fliegende Weiber, wir haben vor Augen, wie Nelly ihre erste Uniform selbst skizziert und beeindruckt über den Dächern von Zürich schwebt. Und so bemerken wir als Leser, dass hinter den Fotos von Nelly so viel mehr steckt, als nur ein hübsches Mädchen: Mit ihrem natürlichen Wesen, ihrer Intelligenz und ihrer Neugierde für die weite Welt eroberte sie nicht nur die Lüfte in Windeseile.

Von der fesselnden Erzählung abgesehen gefällt mir auch das Buch an sich: Der Roman ist gespickt mit Fotografien der ersten Stewardess Europas und ihre Herkunft wird liebevoll und detailliert in der Erzählung erläutert. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, die sich auch gut unterwegs lesen lassen, ohne, dass man bei Unterbrechungen den Handlungsstrang verliert.
Der Buchrücken hat eine sehr angenehme Oberfläche und das Buch liegt von der Masse und vom Format her gut in der Hand. Geschmückt ist es mit einem Kapitalbändchen und einem blauen Band als Lesezeichen — Nellys Lieblingsfarbe.

Erhältlich ist das Werk seit rund einem Monat im Handel, u.A. hier. Es kostet um die 28 Schweizer Franken.

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Zwerghamster horten gerne, vor allem die Weibchen im Rahmen ihrer Natur: Ihr Fleiss macht selbst vor Frischfutter nicht Halt, ungeachtet einer widerlichen Geruchsbildung. Durch das dadurch feuchtere Klima im Terrarium entsteht leider eher eine Brutstätte für Schädlinge, statt eine gut ausgestattete Wohlfühloase für potenzielle Hamsterbabys.

So musste ich heute via ÖV mühsam drei Säcke feinsten, frischen Hanfstreu anschleppen und Shantis Heim komplett ausräumen — Staubläuse, da waren einfach überall Staubläuse, die so widerlich herumkrabbelten! Mich juckts jetzt noch, allein beim Gedanken daran...

Shanti nahms eher gelassen.
Obwohl sie recht lange am hellichten Tag in den kitschigen, japanischen Reiseknast verfrachtet wurde und dort mehrere Stunden verbrachte, da ich alles panisch kernsanierte, nahm sie ihr Schicksal ohne widerspenstiges Zwacken an und schlief sogar zwischendurch ein wenig. Im Anschluss zeigte sie sich bestürzt darüber, dass nur noch die Hälfte der Einrichtungsgegenstände zu finden sind, noch dazu an völig neuen Orten platziert. Auch dass sie sich ihr Essen nun schwerer erarbeiten muss und das Frischfutter nicht mehr in backengerechten Stücken serviert kriegt, irritiert sie wohl noch ein wenig. Immerhin zeigt sie sich dennoch engagiert verfressen wie immer. Wird schon wieder! ;)

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Dankbarkeit.

Heute sahen wir im Gottesdienst nicht nur vermehrt auf die Kinder, den Spross unserer Gesellschaft, sondern auch auf uns selbst: Wie sind wir im Laufe des Jahres gewachsen? Welche Erfahrungen haben wir gemacht?

Diese Überlegungen haben mich noch lange nach dem Kirchgang beschäftigt.
Im Rahmen unseres Sonntagsausflugs führte uns der Weg von der Magdalenakirche von Rafz zur Magdalenakapelle in Rheinau, dem Städtchen auf der Halbinsel, in der ich meine Pflegeausbildung vor noch gar nicht so langer Zeit absolvierte, auch wenn es mir jetzt unendlich lange her scheint... Wie wir also über die Rheinauer Insel flanierten, mein kleiner Bruder und ich, und wir gemeinsam besonders hübsche Kastanien einsammelten, blickte ich zur Kapelle am Inselspitz: Dort fing es an, vor fast genau einem Jahr... Mein neues Leben.

Wir nahmen in dem kleinen Kirchlein Platz, welches innen nicht so überladen ist wie die nahe Klosterkirche, aber durch zahlreiche Malereien an den Wänden nicht minder hübsch gestaltet ist.
Das Wasser des Rheins, der das Kirchenschiff zu beiden Seiten gemählich und doch mächtig umströmt, zeichnete sich schillernd durch die Fenster an der bemalten Decke ab: Die Symbolik eines lebendigen Wassers, von dem uns der HERR umsonst gibt, ohne Anspruch auf eine Gegenleistung, einfach aus reiner Liebe heraus... Ganz gemäss der aktuellen Jahreslosung.
Vater Rhein, zeitlebens unser beider enger Begleiter, untermalte dies zusätzlich. Er ist der Fluss unseres Lebens, gesäumt von zahlreichen, prächtigen Schlössern, ganz so, wie im mittleren, zentralen Kirchfenster unserer Weycher Dorfkirche porträtiert, in welcher der Götti meines Bruder lange Jahre Sigrist war.

So sahen wir in der Stille auf unser bewegtes Leben, auf all das, was gerade in den letzten Jahren an Mangel und Unruhe überstanden wurde.
Hier sind wir nun, glücklich darüber, dass wir einen Himmel auf Erden haben, dass wir selbst die dunkelsten Stunden wundersamerweise überstanden haben, ohne daran schwerwiegenden Schaden genommen zu haben.
Nun sind wir in der Ruhe, die wir geniessen können und dürfen.

Ich bin dankbar, unendlich dankbar.
Dass wir trotz einiger Wehwehchen an sich gesund sind, für den Lehrabschluss und meine Arbeitsstelle, die ich so sehr liebe; für all die Freunde, die meine digitalen Funkstillen mit unendlicher Geduld ertragen und bei denen ich mich nicht verbiegen muss. Ich bin dankbar für all die Launen und alle Versagen, die mir grosszügig erlassen werden. Ich bin dankbar für jede Erkenntnis und all das, was die Stille in mir und aus mir heraus bewirkt. Ich bin dankbar für jede Narbe, die mir eine Lektion im Leben beigebracht hat. Ich bin dankbar für jeden Fuken Mut, den ich dazu gewinne.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Gottesdienst in Rafz
Ernte
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Flyer

In meinem Nachbardorf gibt es ein Elternpaar, das sich jahrelang mit sehr viel Mühe und Liebe um ihren an ALD-erkrankten Sohn kümmert. Leider sind die hohen Kosten für medizinische Spezialbehandlungen zunehmend für die Familie nicht mehr stemmbar...

Um der Familie unter die Arme greifen zu können, geben sich deswegen diverse Metal- und Rockbands aus der Schweiz und den Nachbarländern im beschaulichen Glattfelden die Ehre. Der gesamte Konzerterlös geht direkt an die Familie!

Von Melodic Metal bis Folk Rock sind wunderbare Künstler mit Herz vertreten — sogar internationale Auftritte wurden extra für diese starke Botschaft abgesagt.

Infos zum Programm etc. findet Ihr hier, Tickets könnt Ihr Euch hier besorgen.
Erscheint zahlreich und zeigt, wozu the Spirit of Metal im Stande ist! <3

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"Alte Freunde sind wie alter Wein: Er wird immer besser und je älter man wird, desto mehr lernt man dieses unendliche Gut zu schätzen."Adalbert Stifter

Rote Bogenschützin
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Mirror of modern ages

Hand aufs Herz:
Wir verbringen doch alle viel zu viel Zeit an diesen blöden Dingern.
Wir starren so oft mit müden Blicken in diese kleinen und grösseren Technikwunder, die wir für die Fenster zur Welt halten.
Wir lassen zu, dass diese Geräte, die im Gedanken entwickelt wurden uns Zeit und Mühe einzusparen, immer mehr vereinnahmen: Da, Messengerkettenbriefe! Da, Anruf für trivialen Informationsaustausch! Da, Spam-Nachricht! Da, Meldungen von facebook, die nicht mal welche sind!

Dieses Phänomen schliesst mich mit ein; auch ich bin ein Sklave der modernen Zeiten, oft sogar gerne, mehrheitlich. Doch ab und an bricht in der Hektik meines Alltags mein inneres 90er-Kind heraus, als die Welt noch aus Analogliteratur und realen Simulationen von Facetimegesprächen bestand.

So bemerkte ich heute, dass ich in der morgendlichen Eile ohne Smartphone das Haus verliess. Bereits nach dem Bruchteil einer Sekunde verwarf ich den Gedanken, wegen solch einer Lappalie zu spät zum Dienst zu erscheinen: Ich werde es doch wohl noch einige Stunden ohne diese Kiste schaffen, ohne gleich zum Pixelzombie zu mutieren!

Ich schaffte es auch, was mich zugegebenermassen doch etwas beruhigte.
Zwar fehlte mir in einigen, wenigen Sekunden des Leerlaufs das sinnfreie Scrollen auf irgendwelchen Just-for-Fun-Newsseiten, auf dem Heimweg vermisste ich die Musik im Ohr, aber sonst lief es überraschend gut! Ich dachte nur selten an mein psychisches Beatmungsgerät, denn ich hatte genug zu tun und mein eher introvertiertes Wesen genoss es fast schon zu sehr nicht irgendwelche roten Benachrichtigungskennzeichen bekämpfen zu müssen.

Stattdessen habe ich also Datenvolumen gespart, mich stattdessen im Busz angeregt mit einer befreundeten Dorfbewohnerin unterhalten, die ich lange nicht gesehen habe und die mich am Samstag zu ihrem 60. Geburtstag zum Essen eingeladen hat. Ich habe mich produktiv in die Arbeit gestürzt statt mit dem Telefon (vielleicht?) einen desinteressierten Eindruck zu machen und für mein Engagement ein sehr positives und vielversprechendes Feedback erhalten. In der Pause habe ich dem Zwitschern der Vögel im Seebach gelauscht und der Stille der nahen Kirche, anstatt Strom für Lieder zu vergeuden, die ich ohnehin in- und auswendig vor mich hersummen kann.
Stattdessen habe ich mich in aller Ruhe durch mein Metal-Magazin gelesen, die edel bedruckten Seiten zwischen den Fingern gespürt.
Und müsste mein innerlich erfreutes Kind alle diese tollen Sachen nicht noch um diese Uhrzeit extra mitteilen, hätte ich sogar noch etwas mehr dringend benötigten Schlaf...!

Ich sollte mir viel öfter solche smartphonefreie Tage gönnen.
Nicht nur aus Versehen.

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25
Sep
Schönheit

Du Kind der Erde,
der Liebe Erbe,

wie vollkommen bist Du!
Eroberst jedes Herz im Nu.

Konstant wirbelt in der Rund
Blatt für Blatt, tut Botschaft kund.

Dein Antlitz spricht mehr als jedes Wort,
bewahrt wird Zärtlichkeit, in einem Fort.

In Deinem Herzen ruht verborgen
der Duft Deiner Seele, geschützt, geborgen.

Du lebst so kurz und doch so rein,
und so soll Dein Tod Dein Leben sein.

Welk wird Dein Leib, gebrochen Dein Geist,
und doch besiegst Du Dein Ende, fern jeder Zeit.

Erinnerung ist, was letztendlich bleibt:
Deine Schönheit, bewahrt in Ewigkeit.

Schönheit
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03
Oct
Neuanfang
Erleuchtung

"Gott spricht: Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch." — Ezechiel 36, Vers 26 (E)

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