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Erster Fastensonntag
10.03.2019 16:50
Ausschnitt aus dem Hungertuch 2019

Das MISEREOR-Hungertuch 2019 „Mensch, wo bist du?“ von Uwe Appold
© MISEREOR

Erste Hungertuch-Meditation: Das Haus

"Mensch, wo bist Du?"

Da ist die Erinnerung an "The Day the Earth smiled".
Wir alle sind irgendwo.
Wir alle sind hier, in einem spürbaren Haus, das fest gebaut ist, aus starker Erde.
Hell leuchtet es: Gelb wie ein sonniges Gemüt, aber auch Weiss, denn es umfasst alles und ist doch offen für Neues. Ja, der Eingang steht immer offen, es wird kein Unterschied gemacht, wer eintreten darf.

Es bietet uns Obdach und Schutz, schenkt uns Wärme in kalten Tagen und spendet Schatten in glühender Hitze. Dieses Haus gibt uns alles, was wir brauchen; vielleicht sogar noch mehr. Im Inneren gibt es Spielraum.

Aber die Mauern unseres Hauses zeigen auch Risse, leider. Blutrote Spuren offenbaren, dass dieses Haus sehr beansprucht wurde. Vielleicht wurde es sogar durch manches Leid tief erschüttert...
Es ist unser Haus. Wie verloren wären wir ohne unser Zuhause?
Wir alle sind in der Verantwortung es zu beschützen, so, wie es uns schützt!
Noch ist es nicht zu spät, noch steht das Haus, das schon viel überstanden hat.

Mensch, wo bist Du?
Du wirst gebraucht.

Fastentag 4
Song der Woche

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