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Ap
Voller Frei-Tag
03.04.2018 21:10

Ich denke, das fasst den Tag ganz gut zusammen. ;)

Zwar hätte ich mehr als genug auf der To do-Liste, aber inmitten von Feiertagsdiensten, Lernorgien, Familienentlastung etc. brauchte ich einfach auch mal eine kleine Verschnaufpase für mich.

Nachdem ich noch offene Besorgungen erledigte, machte ich mich trotz dem Gedanken an einen freien Tag weiter ans Werk. Nachdem sich bei mir wieder zugelegte Speckröllchen unangenehm in der eigentlich geliebten Fitness bemerkbar machten, nehme ich ab heute mein Diätprogramm wieder auf. Ich möchte endlich wieder die Vitalität spüren, die ich in vergangenen Tagen immer so geliebt habe!
Damit trage ich auch den Gedanken meiner Fastenzeit ein Stück weiter: Bewusster leben und mit Freude verzichten soll weiterhin ein wichtiger Baustein bleiben. Die Fastenzeit hat mir aufgezeigt, dass ich dazu fähig bin, dass es nicht unmöglich ist!
Zum Glück steht die warme Jahreszeit endlich wieder vor der Tür, die wieder mehr Möglichkeiten für Workouts liefert, vom Bahnen schwimmen und Planschen mit Lil Bro bis zum schlichten, aber effektiven Spaziergang am Morgen bzw. Abend. Vielleicht klingts doof für so einen Fettie wie mich, aber ich vorfreue mich schon gewaltig, ohne Witz!

Bevor ich in den Zug nach Winti stieg, zog ich mich in die Stille der Bülacher Dreifaltigkeitskirche zurück. Um diese Uhrzeit war kein Mensch dort ausser mir und somit konnte ich im Schweigen der heiligen Hallen ungestört dem Wirken des Herren lauschen. Vor dem mächtigen Hochaltar wurde mir die Grösse Gottes dabei besonders bewusst.
Ich betete den schmerzhaften Rosenkranz, ging dabei den Kreuzweg und las gemäss dem Tagesplan in der Bibel, wo ausgerechnet eine Stelle mit Maryam von Magdala vorkam. Der Film rief mich schon seit längerer Zeit, wie ein Magnet... Ich zündete der Gottesmutter ein einsames Licht zum Abschied, ehe ich der Eingebung schliesslich folgte und mich weiter auf meinen Weg machte.
Bereits beim Kino gingen die Zeichen weiter: Gottes Wort prangte auf eine dieser typischen Bibelplakate und das an einem Ort, wo sonst so manche Sexszene übergross auf die Mattscheibe projiziert wird.

"Vertraue auf Gott."

Ich folgte dem Ruf... Und wurde nicht enttäuscht. Das Bibelepos erwies sich trotz einiger Defiziete als visuelles Filmjuwel, dessen Botschaft mich tief berührte. Das Filmplakat, das ich als Geschenk erhalten habe, wird mich auch zukünftig an all die vielen, positiven Eindrücke erinnern; ich habe es bereits voller Freude an meiner Zimmertür befestigt.

Und sonst?
Das Aprilwetter war erstaunlich gnädig, meine unzerkauten Fingernägel leuchten frisch lackiert in einem eleganten Schwarz und abgesehen von einem Moment des Langeweile-Futterns hielt ich mich bereits wieder bestens im Rahmen des Diätplans auf. Sogar meine üblichen 10000 Schritte habe ich geschafft.

Hochaltar in Büli
Kino in Büli
Kinotipp: Maria Magdalena
Frühlingsimpressionen

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