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Ok
Wort zum Sonntag
28.10.2018 16:30

Vertrauen.

In letzter Zeit ertappe ich mich oft dabei, wie ich mich im Nachhinein über Situationen ärgere, in denen ich mir zu viel Gedanken gemacht habe, statt einfach einer Eingebung oder sogar eine Reflex zu vertrauen.

Oft habe ich abgewägt, wenn mir eine Chance auf einen Dialog entgegen gebracht wurde. Oft war in mir die Skepsis, die freundlichen Menschen eine Maske der Feindseligkeit aufsetzte, was eigentlich nie berechtigt war.
Oft habe ich (manchmal im Minutentakt) auf die Uhrzeiger geschielt während des Gebets, obwohl ich jedes Mal die Eingebung erhielt: Es reicht, problemlos. Hab Vertrauen. Es hat bis jetzt immer für alles gereicht.

Heute ging es im Gottesdienst nicht nur um das Annehmen von Dingen, die fern unserer Vorstellungskraft liegen, sondern es ging auch und im Grunde vor allem ums Vertrauen.

Wer hätte sich als Kind vorstellen können, zu was wir 20 Jahre später alles im Stande sind? Als Kleinkind hielt man so manche Tätigkeit wie mit dem Löffel Spaghetti essen für unmöglich!
Und doch haben wir unseren Eltern immer wieder vertraut, wenn sie uns bei einem Problem entgegneten: "Das wird schon wieder." Wir haben ihren Worten Glauben geschenkt und wurden wieder heiter, bewegten uns unbeschwert durchs Leben, denn wir alle wären nicht mehr hier, würde es nicht stimmen...

Ich denke, so ist es auch mit dem Glauben.
Fehler sind passiert; letztendlich sollte ich sie als antreibende Lernlektion mitnehmen, nicht als seelischen Ballast.
Im Grunde weiss ich durch all die Eingebungen, was zu tun ist, immer wieder.
Ich sollte diesem Wissen wieder bewusst mehr meinen Glauben schenken.

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

Urvertrauen
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