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Wort zum Sonntag
02.12.2018 16:00

Bestreben.

Mein "Loch" stellt sich also als klassische Winterdepression raus, ganz toll...!
Doch darauf mag ich mich nicht reduzieren lassen, denn je mehr ich jetzt in der Erschöpfung versinke, desto mehr ärgere ich mich nachher nur über mich selber.

Aufgrund meines verschobenen Tagesrhythmusgefühls (aktuell werde ich erst gegen den Nachmittag munter, wenn quasi etwas Tageslicht zum Auftanken da ist, weswegen ich entsprechend dann zu lange in der Nacht wach bin) habe ich heute Morgen ernsthaft verschlafen und es war zu spät, um zur Kirche im eigenen Pfarreikreis zu eilen. Dennoch wollte ich den Umstand eines möglichen, "gottlosen" Tag keinesfalls akzeptieren und so suchte ich nach Lösungen.

Da mir beim gestrigen Dienst der Rosenkranz aus der Tasche purzelte — anbei GANZ GROSSES DANKE an meine Arbeitskollegin, die ihn gefunden und mir sofort eine Nachricht schickte, war schon ganz verzweifelt — machten Lil Bro und ich uns ohnehin kurz auf den Weg zum Stadtrand von Züri. Dort fand glücklicherweise in der Marienkirche noch eine Mittagsmesse statt. Wir schafften es rechtzeitig und fanden sogar noch die Zeit unserer Mutter ein Kerzchen anzuzünden, damit sie quasi auch mit dabei ist.

Die Predigt bestätigte mir meine Haltung nicht aufzugeben und standhaft zu bleiben, so erschöpft ich derzeit auch bin. Ich war im Gottesdienst oft im Zwiegespräch und merkte, wie sehr mir dieses Bündnis bereits fehlte, wie unfit ich mich körperlich durch die Bequemlichkeit schon wieder fühle etc.
Ich bin froh darum, dass ich mich aufraffen konnte.

Jeder Moment in der bewussten Entscheidung ist wichtig.
Wieder und wieder und wieder!

Ich bin dankbar.
Ich bin glücklich.

1. Advent
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