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Fe
Wort zum Sonntag
17.02.2019 13:10

Lesung aus dem ersten Brief an die Korinther:
"Wenn aber verkündigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige unter euch sagen, es gebe keine Auferstehung der Toten? Wenn Tote nämlich nicht auferweckt werden, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist euer Glaube nichtig, dann seid ihr noch in euren Sünden, also sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, dann sind wir erbärmlicher dran als alle anderen Menschen. Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, als Erstling derer, die entschlafen sind."

Aus dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus ✝:
"Und er stieg mit ihnen hinab und stellte sich auf ein ebenes Feld. Und eine grosse Schar seiner Jünger und eine grosse Menschenmenge aus ganz Judäa und Jerusalem und aus dem Küstenland von Tyrus und Sidon war da. Und er richtete die Augen auf seine Jünger und sprach:
Selig ihr Armen - euch gehört das Reich Gottes.
Selig, die ihr jetzt hungert - ihr werdet gesättigt werden.
Selig, die ihr jetzt weint - ihr werdet lachen.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausschliessen, beschimpfen und euren Namen in den Dreck ziehen um des Menschensohnes willen. Freut euch an jenem Tag und tanzt! Denn seid gewiss, euer Lohn im Himmel ist gross. Denn so haben es ihre Väter den Propheten gemacht.
Doch wehe euch, ihr Reichen - ihr habt euren Trost schon empfangen.
Wehe euch, die ihr jetzt satt seid - ihr werdet hungern.
Wehe euch, die ihr jetzt lacht - ihr werdet trauern und weinen.
Wehe, wenn alle Menschen gut von euch reden, denn so haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht."

Sinnen wir also über diese Worte der Hoffnung.

Mutter & Erlöser

"Geheimnis unseres Glaubens". Oft hören wir diese Worte in der Messe und sind uns doch weniger bewusst, welch zentralen Kern sie in einem christlichen Lebenswandel einnehmen: Oft verstehen wir die Wege des Herrn nicht, der uns vielleicht besser kennt als wir uns selbst.

Manchmal stehen wir vor einer Herausforderung, geraten in Verzweiflung und fragen uns, warum er uns das bloss antut, oder was er von uns will. Wir fühlen uns vielleicht ungerecht behandelt und förmlich von Gott verlassen, wenn die tragenden Säulen unseres Lebens wegbrechen und wir merken, dass nichts in diesem Leben wirklich zu 100% gesichert ist.
Mit einem Augenblick können wir unsere Gesundheit verlieren.
In einer Sekunde können sich die verlässlichsten Menschen als untreu entpuppen.
In einem einzigen Unglück können wir all unser Hab und Gut schlagartig verlieren.

In diesem für uns unberechenbaren Chaos, das sich Leben nennt, ist es also ein umso wertvollerer Schatz, wenn wir den HERRN an unserer Seite wissen. Auch wenn wir die Weisungen des Lebens nicht verstehen, wie wir früher die liebevollen Regeln der Eltern als Kinder oft nicht verstanden haben, so wissen wir immer: Unsere Eltern sind für uns da, wie ein beständiger Rettungsanker. So ist es auch mit unserem himmlischen Vater. In den dunkelsten Stunden steht er uns zur Seite und voller Vertrauen dürfen wir uns zu ihm hinwenden, denn er verspricht uns, dass alles wieder gut wird, auch wenn es für uns in einem Moment der Schwäche unmöglich erscheinen mag.

Beten wir dafür, dass wir in den Herausforderungen des Lebens unsere Hoffnung nicht verlieren, die Gott uns schenkt. Diese Gabe der Zuversicht soll uns dabei helfen zu akzeptieren, dass wir viele Geheimnisse nicht zu erkennen vermögen.

Amen.

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